Freitag, 30. Januar 2009

???!

Wir haben vor einer Stunde vor Borocay/Philippinen angehalten, um dann zu erfahren, dass es wohl zu gefährlich(?) sei mit den Tendern rüberzufahren. Dann wurde wohl geschaut, ob man Boote von Land anheuern kann, die uns rüberbringen sollten. Und? Mhmm. Wenn man nicht alles selber macht...
Nun nehmen wir Kurs auf Manila. Komische Sache. Wenn das mal keinen Ärger gibt.













Mir soll es allerdings relativ schnuppe sein. Bin eh noch nicht in Strandverfassung. Hatschi!













Borocay - aus der Ferne...

Hallo Tagbilaran/Philippinen!













(Wie unlustig...)

Ich fauche! Um 10:30 Uhr war also Probe. Um 10:55 Uhr stand ich im Jogging-Anzug mit Schal, wirren Haaren und einem grauenvoll erbärmlich kränkelnden Gesicht in der Showlounge. Die anderen waren schon emsig dabei irgendeine Samba für die heutige Show von Eric einzustudieren - und schauten mich, wie mir schien, giftiger an als Schlangen beißen können. Das einzig nette, verständnisvolle Gesicht kam von Mona (meiner aktuellen Vorgesetzten an Bord). „Tut mir leid.“, krächzte ich, „ Ich habe den Wecker nicht gehört.“ „Kein Problem. Du bist krank. Ab ins Bett mit Dir!“

Und so holte ich mir noch schnell eine heiße Zitrone mit Honig bei Kai an der Delphin-Bar ab, ließ mich erneut, in dem Fall von Herrn Volk (einem meiner Weltreise-Lieblingspassagiere), aufgrund meines wohl wirklich “erbärmlichen Aussehens“ ins Bett zurück pfeifen, und schlich mich dann wieder hustenderweise nach oben. Gegen Mittag schaute Melli vorbei. „Du siehst scheiße aus!“ Ach?! Und so musste sie alleine Tagbilaran erforschen. Versprach mir aber gegen 0:00 Uhr (dann ist ihr Dienst in der Poolbar zu Ende) noch mal nach mir zu schauen. Derweil schlief ich, und schlief und schlief und habe mir irgendwann „Harry und Sally“ auf dem Bordkanal angeschaut. Ilka müsste gleich eigentlich mal eins meiner Kostüme für die Show heute Abend abholen, meldet sich aber nicht. Komisch. Und ich habe gerade mit Yarek an der Rezeption telefoniert. Ob man mir wohl mal ein paar Schnittchen und eine Kanne Tee hochschicken könne? Man kann, der Maitre höchst selbst (alias Günter) würde sich drum kümmern.













(Tat er dann auch. Merci Cheri!)

Morgen sind wir in Borocay/Philippinen, das wohl dem Paradies sehr nahe kommen soll, wie man mir berichtete. Blöd nur, dass ich da nix von habe, wenn nicht noch so eine Art Wunder geschieht und ich ganz schnell wieder gesund werde...

Donnerstag, 29. Januar 2009

Brandaktuell: Ich bin krank.












Heute morgen habe ich mich gefühlt wie der Tod selbst. Das volle Paket: Kopf-, Hals-, und Gliederschmerzen, Schnupfen und Husten. Mein Nachbar rechts hustet auch schon seit ein paar Tagen, und nun husten wir also mehr oder weniger im Kanon. Habe also den ganzen Tag geschlafen, und mir nicht mal einen Film angesehen oder gelesen oder so was. Alles zu viel. Als ich gegen 18:00 Uhr mal wach wurde, meldete sich allerdings mein Magen. Ein Blick auf das Tagesprogramm verriet mir, dass mal wieder ein Galaabendessen anstand, welches leider auch die dazu passende festliche Garderobe tragen bedeutet, und so packte ich mir schnell Make Up ins Gesicht, schmiss mich in mein neues kleines Schwarzes und Pumps, Haare hochgesteckt und ab. Unten am Tisch erfuhr ich dann, dass morgen früh um 10:30 Uhr eine Probe für eine zusätzliche Show morgen Abend angesetzt ist. Allerdings sagte mir Mona, ich solle mal schauen wie es mir morgen ginge. Im schlimmsten Fall würde man mich eben rauslassen. Gucken wir mal. Schade nur, weil ich mir doch gerne morgen ein bisschen was von den Philippinen anschauen würde...

P.S.: Meine Lieben, es dauert wohl in Anbetracht meines momentan Zustands noch etwas bis ich alle Mails beantwortet haben werde. Danke für Euer Verständnis, und Gute Nacht!

Kota Kinabalu, die zweite.

Um 10:00 Uhr heute früh hatten wir Probe. Die Nacht davor habe ich nicht wirklich gut geschlafen... Um 13:00 Uhr war die Probe aus. Und danach warteten schon Nicos und Hill (ich frage mich, warum die Sängerinnen die hier engagiert werden, alle - außer meiner “Mama Sarah“ - so bescheuerte Namen haben?) um mir ein weiteres Shopping Center in Kota Kinabalu zu offenbaren. Ein richtige, echte fast schon amerikanisch anmutende Shopping Mall, wohl bemerkt. Eigentlich war ich allerdings wieder mit dem Herrn Pfarrer, und zusätzlich auch mit Melli auf Manukan Island an gleicher Strandstelle (die ich Melli am Vorabend in der Crewbar via Display auf meiner Kamera beschrieb) wie gestern verabredet. Doch das Wetter sah mal, zwecks tropischer Regengüsse, überhaupt gar nicht nach Strand aus. Und so hoffte ich, dass die beiden das genauso empfunden hatten, und nicht auf die Insel fahren würden. Melli war auch nicht da. Wie sich gegen Nachmittag herausstellte. Der Herr Pfarrer aber schon. Blöd gelaufen!

Jedenfalls bestand Frau Hill (?!) in der Mall angekommen, erst mal darauf Nicos und mich zum Essen einzuladen. Ich habe zwar noch nie vorher ein Wort mit der Dame gewechselt, und man muss sich nicht besonders großzügig vorkommen, wenn man in Euro verdient und jemanden in Kota Kinabalu in ein sehr gutes Restaurant einlädt - weil der Kurs wahrlich zu europäischen Gunsten steht, aber lecker war es. Trotz einem eher unerquickenden Tischgespräch, wie ich leider sagen muss. Ich mag es nicht, wenn man mich über Kollegen auszufragen versucht, schon gar nicht, wenn man mich nur über sie ausfragt, weil sie prominent sind - und noch schlimmer, weil der Fragende gerne etwas vernichtendes über jene oder jenen, so genannten, Prominenten wissen möchte. Ausserdem bin ich nicht gewillt überhaupt irgendwelche Interna (auch wenn sie meinen Ex-Arbeitgeber betrifft) mal eben so raus zu hauen, und komplett lächerliche Gerüchte ins rechte, realistische Bild zurücken. Bin ich die Bunte, oder was? Wäre ich nicht, zwecks verpassten Frühstücks, echt hungrig gewesen, wäre mir glatt der Appetit vergangen.

Nicht zu letzt deswegen, schlug ich dann auch prompt vor, dass sich unsere Shopping-Wege trennen sollten. Es gibt sowieso generell nur ganz wenige Menschen mit denen ich effizient shoppen kann. Hill und Nicos, das ahnte ich nicht nur, das wusste ich schon bereits vor der Vorspeise, gehören nicht dazu.

Nun gut. Durchatmen. Das allein sein genießen. French Connection erspähen. Reingehen. Scannen. Visieren. Kurs nehmen. Anprobieren. Aufs Preisschild schauen. Umrechnen. Ein Volksfest feiern.



















(Reuelos die Mastercard gezückt, und meins!)

Ansonsten ist ja gerade immer noch chinesisches Neujahr hier, und das wird natürlich überall groß gefeiert, auch in jener Mall.

























Und so zog ich fröhlich durch die asiatische Neujahrstimmung beschwingt von Etage zu Etage und erwarb hier etwas und da etwas - zum umgerechnet absoluten Spottpreis. Wie herrlich! Irgendwann meldete sich Melli via SMS. Also: Taxiinfo plus Fahrpreis rüber gesendet, noch schnell ein wenig weiter eingekauft, und dann zum Haupteingang zu eilen, um sie in Empfang zu nehmen und gemeinsam weiter zu shoppen. Denn: Melli und ich sind durchaus shopping-kompatibel.
















(Neben den anderen wohl eher, sagen wir mal, wohl vollend Vehikeln, die man sonst so hier sieht, fielen die beiden schon ein klitzekleines bisschen auf.)















(Träume oder wache ich? Ich träume. Leider ist hier Größe 39 doch eher schwer zu bekommen. Die sind hier ja alle so furchtbar klein, mit noch viel furchtbar kleineren Füßen...
Schade!)















(Wer da wohl sonst zu offiziellen Fototerminen drauf sitzen mag?!)















(Das Kinderparadis. Saucool!)














(Meine neue Sitzecke.)















(Tadaaaa!)


















(Auf dem “Nachhause“-Weg im Taxi.)


Tschüß Borneo! Wir sind dann jetzt mal auf dem Weg zu den Philippinen. Seetag, morgen. Und ich muss unweigerlich an Alexanders Worte denken: Intrigantenpotenzial. Ruhig bleiben, und besser an so guten neuen, alten Freunden wie Louis Vuitton und Anna Sui erfreuen...

Dienstag, 27. Januar 2009

Wir mögen:Kota Kinabalu/Borneo.

Man glaube es oder man möge es sein lassen, aber ich habe es tatsächlich geschafft um 9:00 Uhr auf dem Pooldeck zu sein. Nett gefrühstückt – illegaler Weise (ich gehe doch sowieso von Bord...) auf dem Pooldeck, und dann ging es via Taxi ab in die Stadt. Ich hatte mich (wie aus sicherer Quelle informiert...) auf jede Menge Kulturprogramm eingestellt, aber nein, Hochwürden wollte zunächst erstmal via Taxi einen kurzen Ausblick auf die Stadt erhaschen, und dann auf eine Insel zum sonnenbaden und plantschen, und danach shoppen. Oh-kay?! Sehr cool!























(An der Strandpromenade.)
















(Hier gibt’s übrigens nicht nur Statuen von Fischen, sondern auch den passenden Geruch dazu – aber was soll’s?!)













(Fischer + Boot.)













(Die vermutlich da wohnen. Unschön.)















(Dazu im Gegensatz, nur drei Meter weiter, etwas was aussieht wie ein Porsche, aber doch keiner ist.)

Nun gut. Auf nach Manukan Island (oder so ähnlich)...
























































Montag, 26. Januar 2009

Brunei?!

Nachdem ich gestern, wie schon bei Twitter (rechts zu sehen) ankündigte, tanzte ich gestern zum ersten und gleichzeitig zum letzen Mal unsere neue Show an Bord. Interessant daran ist, dass ich a) zum ersten Mal seit langer Zeit mal wieder herrlich, sagen wir mal, befreit, auf die Bühne gehen konnte, und tatsächlich mal wieder Spass an dem hatte was ich da tue und b) wahrscheinlich als Reaktion dessen, wir zum ersten Mal überhaupt Standing Ovations am Schluss der Show erhielten. Nicht schlecht! Danach luden Norbert (MDR-Unterhaltungschef) und Mona (MDR-Fernsehballett-Organisatorin) noch zum Drink in die Panorama-Bar ein, und da sass man dann also... Ich für meinen Teil allerdings nicht lange. Mir ist gerade nicht so nach feiern. Mit wem denn auch? Meine Partycrowd hat das Schiff verlassen. Und Emanuel und Melli arbeiten jetzt auch gar nicht mehr hier oben. Also? Ab auf, wie man hier so schön sagt "Kabinski", und gucken was morgen so geht...





(Ähm?? Okay...)

Als ich dann des Morgens - vermutlich zwecks zu hoch eingesteller Klimaanlage, die sich aber auf der 5099 nur schwer selbst regulieren lässt, mit Halsschmerzen und Kopfschmerzen aufwachte, beschloss ich also mir Brunei zu schenken, gemütlich im Bett zu bleiben und mir im Bordkanal "Catch me if you can" reinzuziehen. Auch schön. Irgendwann gegen Nachmittag ging ich dann mal runter in die Delphin Bar um mir zunächst einen frischgepressten O-Saft und einen Café Latte zu gönnen, und um dann festzustellen, dass es im und vor (also auch auf dem Schiff) W-Lan vom Hafenterminal zu verschenken gab. Und siehe da: Im Kasten gab es wahrlich erquickend Neues. Das zum Beispiel....












(Irgendwo in Prenzlberg. Da wohne ich nun ab März. Yes!)

Vielen Dank Gregor, vielen Dank Wiebke! Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass ich innerhalb von 24 Stunden mal eben so vom anderen Ende der Welt aus eine neue Unterkunft in Berlin bekommen würde - und dann auch noch so eine schöne! Wahnsinn! Ihr seid unglaublich!)

Morgen sind wir in Kota Kinabalu/Borneo. Und ich bin um 9:00 Uhr mit dem Herrn Bordpfarrer zum Landgang verabredet...

Aber WER weckt mich??!

Samstag, 24. Januar 2009

Die Zukunft....

Februar:

25.02.2009 - Chemnitz, Stadthalle
26.02.2009 - Chemnitz, Stadthalle
27.02.2009 - Rostock, Stadthalle
28.02.2009 - Berlin, ICC 1


März:

01.03.2009 - Schwerin, Sport- & Kongresshalle
02.03.2009 - Magdeburg, Börderlandhalle
03.03.2009 - Braunschweig, Stadthalle
04.03.2009 - Minden, Kampa-Halle
05.03.2009 - Kiel, Sparkassen-Arena-Kiel
06.03.2009 - Oberhausen, König-Pilsner-Arena
07.03.2009 - Mannheim, SAP Arena
08.03.2009 - Zürich (CH), Hallenstadion


April:

03.04.2009 - München, Olympiahalle
04.04.2009 - Bamberg, JAKO-Arena
05.04.2009 - Bremen, AWD-Dome
06.04.2009 - Cottbus, Stadthalle
07.04.2009 - Suhl, Congress Centrum
08.04.2009 - Frankfurt aM, Festhalle
09.04.2009 - Zwickau, Stadthalle
27.04.2009 - Dresden, Kulturpalast
28.04.2009 - Dresden, Kulturpalast
30.04.2009 - Erfurt, Messe


Mai:

01.05.2009 - Hamburg, Color Line Arena
02.05.2009 - Halle (Westfalen), Gerry Weber Stadion
03.05.2009 - Hannover, AWD-Hall
04.05.2009 - Ilsenburg, Harzlandhalle
05.05.2009 - Krefeld, Königpalast
06.05.2009 - Trier, Arena
07.05.2009 - Würzburg, S. Oliver Arena
08.05.2009 - Kempten, bigBOX
09.05.2009 - Passau, Dreiländerhalle
10.05.2009 - Wien (A), Stadthalle
14.05.2009 - Stuttgart, Porsche-Arena
15.05.2009 - Karlsruhe, Europahalle
16.05.2009 - Freiburg, Pothaus-Arena
17.05.2009 - Strasbourg (F), Le Zénith

Freitag, 23. Januar 2009

ES IST VOLLBRACHT!

Ich verlasse den Kahn am Freitag, den 6.2. in Ho Chi Minh-Stadt/Vietnam, habe dann übers Wochenende frei, werde dann zwei Wochen in Berlin proben und werde dann zunächst für das MDR Deutsche Fernsehballett auf die Florian Silbereisen-Tour gehen. Meine Kollegin Ilka bleibt bis Mai für mich hier auf dem Schiff. Die restliche Welt gucke ich mir dann halt mal wann anders an. Oder wie ich eben in die traurigen Gesichter einiger Crew-, und Passagiergesichter sagte:

"Ich komme irgendwann zurück - als stinkreiche Passagierin!"

JETZT geht es mir wieder gut!!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Allein in Singapur.















Quasi live. Sitze im Hafenterminal, das eigentlich auch irgendwie ein Shopping Center ist. Shoppinglust? Nope.
Frappucino Caramel und der/die/das Blog füttern, während ich das Dinner auf dem Kahn verpasse...

Alle weg...

Wir sind in Singapur. Was schlichtweg bedeutet, dass Benni, Herta, Walter, Silvia und Alexander mich entweder bereits verlassen haben, oder in circa einem Stündchen verlassen werden. Wie schrecklich! Benni hatte gestern noch bis 21 Uhr zu spielen und konnte sich danach wieder einen freien Mann nennen. Also wollten wir ins weltbekannte Raffles-Hotel in Singapur um dort das zu trinken, was auch dort erfunden wurde, nämlich einen Singapur Sling. Herta redete sich raus mit Müdigkeit und Koffer packen, und Walter, Silvia und Alexander waren nirgends zu finden. Also ging es nach einer wahrlich dramatischen Verabschiedung von Herta mit Benni alleine los in die Stadt, in der ich ja eigentlich nicht rausgehen dürfen sollte, gelle?! Pustekuchen! Passport, Landgangskarte, Check, Geld wechseln, und nix wie raus aus dem Terminal in die freie asiatische Welt.

Taxen gibt es jede Menge in Singapur. Nur leider hält keines an wenn du es heranwinkst. Ganz schön unhöflich, dachten wir. Bis wir das folgende entdeckten, nachdem wir einmal um das komplette Terminal gelaufen waren...
















(Taxi Queue, ach so!)

Als wir dann also anstanden, und nur mäßig in der Schlange voran rückten, liefen da doch auf einmal Walter, Sylvia und Alexander an uns vorbei. Also wurde schnell so getan als hätten wir auf die drei gewartet (haben wir ja auch, gewissermaßen) und geschätzte 83 Taxen später, waren wir dann auch an der Reihe. Ab zum Raffles Hotel.




















(Im Garten des Raffles Hotels.)




















(Die Long Bar im Raffles.)






















(Deutsch? Wieso deutsch? Hier?)


Dann ging es ins “Swissotel, The Stamford“, dass in der 72. Etage über eine ganz ausgezeichnete Bar verfügt, wie uns Alexander aufklärte. Und siehe da. Wie toll! Junge Menschen, junge Musik, ein fantastischer Ausblick. Was will man mehr? Und wie und wo könnte man sich schöner verabschieden?




























































(Welch herrliches Mädchen-WC. Da würde ich auch gerne einziehen.)


Doch es wollten noch Koffer gepackt und vor Kabinen gestellt werden, und so mussten wir dann auch recht bald wieder zum Hafenterminal.












(Oh weh, oh weh, oh weh, oh weh, oh weh...)





Wieder auf dem Schiff angekommen, staffierte ich dann zunächst Denise noch mit ein paar modischen Accessoires (Kette + Gürtel) aus, weil die Servicemenschen erst jetzt frei bekommen hatten, und an Land Party machen durften...















Um mich dann wiederum von Benni mit übrig gebliebener Sonnencreme plus Alkohol ausstaffieren zu lassen. Dann ging ich. Ich hasse Abschiede! Gepackt habe ich selbst nicht mehr. Mein Umzug war laut Rezeption von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr angesetzt, und so beschloss ich mich rumzudrehen, nicht weiter zu trauern und zu versuchen einzuschlafen.















Gegen 7:19 Uhr klingelte mein Telefon. Herta. Sie würde mir jetzt noch etwas vorbei bringen. Tat sie auch. Haarspray, eine Pulle Sekt, und ihren Sonnenhut. „Kannst du wem geben dem er gefällt!“ Von wegen. Das ist der Ko Phi Phi-Hut! Von Miss Delphin Voyager! Ich werde ihn hegen und pflegen, und tragen. Danke! Noch mal feste gedrückt, und schwups, weg war sie. Schluchz. Bloß wieder einschlafen, und nicht trauern.

Gegen 10:00 Uhr klingelt das Telefon erneut. Silvia. Sie würde mir jetzt noch etwas vorbei bringen. Zwei Pullen Sekt, Zeitschriften, Kekse, Pralinen, Schokolade. Ihr seid der Wahnsinn!



















(Danke! Für alles!)


Gegen 10:30 Uhr rattert meine Tür. Wieso opfere ich eigentlich mitten in der Nacht meinen letzten kostbaren Streifen Leukoplast, wenn es doch keiner sieht, höh?! Das Zimmermädchen. „Nein, ich ziehe erst in einer Stunde um. Spassiwa!“ Verstanden hat sie bestimmt, wie immer, nur letzteres, aber mein Ton hatte es wohl in sich. Lasst mich, ich trauere!

Nun haben wir 16:09 Uhr. Um 17:30 Uhr verlassen die Scholzes das Schiff. Erreichen kann ich sie aber nicht mehr. Ihre Kabine ist schon geräumt, und...

Ich hasse Abschiede!

:-C