Donnerstag, 29. Januar 2009

Kota Kinabalu, die zweite.

Um 10:00 Uhr heute früh hatten wir Probe. Die Nacht davor habe ich nicht wirklich gut geschlafen... Um 13:00 Uhr war die Probe aus. Und danach warteten schon Nicos und Hill (ich frage mich, warum die Sängerinnen die hier engagiert werden, alle - außer meiner “Mama Sarah“ - so bescheuerte Namen haben?) um mir ein weiteres Shopping Center in Kota Kinabalu zu offenbaren. Ein richtige, echte fast schon amerikanisch anmutende Shopping Mall, wohl bemerkt. Eigentlich war ich allerdings wieder mit dem Herrn Pfarrer, und zusätzlich auch mit Melli auf Manukan Island an gleicher Strandstelle (die ich Melli am Vorabend in der Crewbar via Display auf meiner Kamera beschrieb) wie gestern verabredet. Doch das Wetter sah mal, zwecks tropischer Regengüsse, überhaupt gar nicht nach Strand aus. Und so hoffte ich, dass die beiden das genauso empfunden hatten, und nicht auf die Insel fahren würden. Melli war auch nicht da. Wie sich gegen Nachmittag herausstellte. Der Herr Pfarrer aber schon. Blöd gelaufen!

Jedenfalls bestand Frau Hill (?!) in der Mall angekommen, erst mal darauf Nicos und mich zum Essen einzuladen. Ich habe zwar noch nie vorher ein Wort mit der Dame gewechselt, und man muss sich nicht besonders großzügig vorkommen, wenn man in Euro verdient und jemanden in Kota Kinabalu in ein sehr gutes Restaurant einlädt - weil der Kurs wahrlich zu europäischen Gunsten steht, aber lecker war es. Trotz einem eher unerquickenden Tischgespräch, wie ich leider sagen muss. Ich mag es nicht, wenn man mich über Kollegen auszufragen versucht, schon gar nicht, wenn man mich nur über sie ausfragt, weil sie prominent sind - und noch schlimmer, weil der Fragende gerne etwas vernichtendes über jene oder jenen, so genannten, Prominenten wissen möchte. Ausserdem bin ich nicht gewillt überhaupt irgendwelche Interna (auch wenn sie meinen Ex-Arbeitgeber betrifft) mal eben so raus zu hauen, und komplett lächerliche Gerüchte ins rechte, realistische Bild zurücken. Bin ich die Bunte, oder was? Wäre ich nicht, zwecks verpassten Frühstücks, echt hungrig gewesen, wäre mir glatt der Appetit vergangen.

Nicht zu letzt deswegen, schlug ich dann auch prompt vor, dass sich unsere Shopping-Wege trennen sollten. Es gibt sowieso generell nur ganz wenige Menschen mit denen ich effizient shoppen kann. Hill und Nicos, das ahnte ich nicht nur, das wusste ich schon bereits vor der Vorspeise, gehören nicht dazu.

Nun gut. Durchatmen. Das allein sein genießen. French Connection erspähen. Reingehen. Scannen. Visieren. Kurs nehmen. Anprobieren. Aufs Preisschild schauen. Umrechnen. Ein Volksfest feiern.



















(Reuelos die Mastercard gezückt, und meins!)

Ansonsten ist ja gerade immer noch chinesisches Neujahr hier, und das wird natürlich überall groß gefeiert, auch in jener Mall.

























Und so zog ich fröhlich durch die asiatische Neujahrstimmung beschwingt von Etage zu Etage und erwarb hier etwas und da etwas - zum umgerechnet absoluten Spottpreis. Wie herrlich! Irgendwann meldete sich Melli via SMS. Also: Taxiinfo plus Fahrpreis rüber gesendet, noch schnell ein wenig weiter eingekauft, und dann zum Haupteingang zu eilen, um sie in Empfang zu nehmen und gemeinsam weiter zu shoppen. Denn: Melli und ich sind durchaus shopping-kompatibel.
















(Neben den anderen wohl eher, sagen wir mal, wohl vollend Vehikeln, die man sonst so hier sieht, fielen die beiden schon ein klitzekleines bisschen auf.)















(Träume oder wache ich? Ich träume. Leider ist hier Größe 39 doch eher schwer zu bekommen. Die sind hier ja alle so furchtbar klein, mit noch viel furchtbar kleineren Füßen...
Schade!)















(Wer da wohl sonst zu offiziellen Fototerminen drauf sitzen mag?!)















(Das Kinderparadis. Saucool!)














(Meine neue Sitzecke.)















(Tadaaaa!)


















(Auf dem “Nachhause“-Weg im Taxi.)


Tschüß Borneo! Wir sind dann jetzt mal auf dem Weg zu den Philippinen. Seetag, morgen. Und ich muss unweigerlich an Alexanders Worte denken: Intrigantenpotenzial. Ruhig bleiben, und besser an so guten neuen, alten Freunden wie Louis Vuitton und Anna Sui erfreuen...

2 Kommentare:

MisterHerrVorragend hat gesagt…

Wenn Sie keine Ohren hätte würde Sie im Kreis grinsen*

a.k.a. Applebum hat gesagt…

Für einen Unbekannten lehnen sie sich ganz schön weit aus dem Fenster, junger Mann.

;-)